Dieter Spath
Temporärer Urbanismus

Dieter Spath, Raumproduzent

Das Arbeiten heute erfolgt im Bewusstsein der Zeitlichkeit von Raumproduktion und in einem parallelen Agieren unterschiedlichster Natur- und Geisteswissenschaften. Wir als ArchitektInnen teilen unsere Interessen bei Planungsaufgaben mit Kuratoren oder Tourismusmanagern genauso wie mit Kulturtechnikern und Agronomen. Somit ist die Architektur als klassische Diszipline heute eingebettet in die transdisziplinäre Creative Industry. Man arbeitet dadurch nicht weniger in seiner Disziplin aber architektonisches Denken hat heute mehr Möglichkeiten, in verschiedene Produktionssystemen von Lebensraum einzuwirken.

Im Sinne dieses erweiterten Arbeitsbegriffes der Raumproduktion fallen unter „Temporärer Urbanismus“ sowohl Architektur- und Städtebauprojekte, wie auch wissenschaftliche Forschung, und das Kuratieren. Weiters gibt es eine Anzahl von situativen und installativen Projekten, die mehr in einem Kunstkontext rezipiert werden.In folgenden Arbeitskooperationen sind unterschiedliche Projekte entstanden.